55 Cows

55 Cows

Looking for 55 cows in Brandenburg


How many cows does it take to run a bakery? Sounds like a bad joke, but it is actually a question we’ve posed ourselves in the past weeks.


As a distributor of products to Cafés and bakeries in Berlin, we’re on the quest to find the best products that fit their needs. Drawing out the food system behind daily bulk products- we’re currently looking for regional butter producers. Apparently when looking for fermented butter in bulk there’s quite a gap, since this is a product the dairies don’t offer. We see potential here to create new channels and create value for multiple actors.

How can we as a motivated retailer do our part to enable a better milk price for the farmer? How can we bundle the needs of many small ambitious actors in order to cover a dairy farmer's costs? How can we avoid unnecessary packaging by selling bigger quantities of butter to who needs it in their recipes? 


In our vivid imagination, we’ll find a regional milk farmer/s who is/are interested in upgrading their raw product for us- drawing a direct line which enables them to get a bigger share of the price. Butter is a particularly valuable product if you bear in mind that with a 3.5% fat milk, around 23 liters of milk are required to make one kilo of butter. So that’s about what one cow gives in a day (depending on the breed). Yes, there is a cow behind each kilo of butter. But where are you, dear cows, that want to croissant up our lives? Or maybe the solution lies somewhere else?


Any ideas and tips for us? Feel free to pm us with your ideas!


 

Suche 55 Kühe in Brandenburg


Wie viele Kühe braucht man, um eine Bäckerei zu führen? Klingt nach einem schlechten Witz, ist aber eine Frage, die uns in den letzten Wochen beschäftigt hat. 


Mit unserem Verteilungsnetzwerk Archipel.distribution für Cafés und Bäckereien in Berlin sind wir auf der Suche nach den besten Produkten, die dabei ihren Bedürfnissen entsprechen. Innerhalb unserer Mission, das Lebensmittelsystem besser zu vernetzen, suchen wir derzeit nach regionalen Butterproduzenten. Anscheinend gibt es bei fermentierter Butter in großen Mengen eine ziemliche Lücke - es ist ein Produkt, das lokale Bio-Molkereien nicht anbieten. Wir sehen hier Potenzial, neue Kanäle zu schaffen und Mehrwert für mehrere Akteur*innen zu schaffen. 


Wie können wir als motiviertes Verteilungsnetzwerk unseren Teil dazu beitragen, dem Landwirt einen besseren Milchpreis zu ermöglichen? Wie können wir die Bedürfnisse vieler kleiner ambitionierter Akteure bündeln, um die Kosten eines Milchbäuer*n zu decken? Wie können wir unnötige Verpackungen vermeiden, indem wir größere Mengen Butter an diejenigen verkaufen, die sie in ihren Rezepten benötigen? 


In unserer lebhaften Vorstellung finden wir einen (oder mehrere?) regionalen Milchbauern, der daran interessiert ist, sein Rohprodukt für uns zu veredeln – und der durch die direkte Beziehung ein größeres Stück vom Kuchen bekommt. Butter ist dabei ein besonderes Edelprodukt, wenn man sich vor Augen führt, dass bei einer Milch mit 3,5% Fett, etwa 23 Liter Milch für die Herstellung von einem Kilo Butter benötigt werden. Also je nach Kuhrasse ungefähr die Milchmenge eines Tages. Ja, hinter dem Kilo Butter steht also eine Kuh.

Aber wo seid ihr, liebe Kühe, die unser Leben mit Croissants füllen? Oder liegt die Lösung vielleicht woanders? 


Habt Ihr Ideen und Tipps für uns? Wir freuen uns von euch zu hören.

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